Ich habe keine Lust – für nichts.

28. Juni 2007 at 01:06:16 (Allgemein)

Ich habe keine Lust zu arbeiten…sobald ich dran denke, bekomme ich einen halben Würgereiz…ich bin SO ferienreif…naja, noch eine Woche, dann ist es endlich so weit!

Die Unlust kriecht in mir hoch…sie besetzt meinen Geist…sie lähmt meine Gehirnzellen (NEIN, ich bin NICHT immer unlustig… )

Ich will endlich meine Ruhe…Erholung…Entspannung…
Ich habe einen Beruf, in dem alles an mir dran hängt, jeder was will und keiner mal drauf achtet, wie es MIR geht. Gut, dass ich doch NEIN sagen gelernt habe.

„Frau **** (<—ich bin gemeint), Sie sollten dringend mal eine Stufe zurückfahren. Sie haben zu viel Stress.“
„Jo. Soll ich mit IHNEN anfangen?“
„Äääähm….naja, DAS dachte ich jetzt nun nicht.“

Aha. Und genau so denken alle.

Ich bin genervt, obwohl eigentlich alles läuft. Heute wollte ich nicht mal zum Unterrichten gehen…ich muss noch 35 Beurteilungen schreiben und habe darauf SOWAS von keinen Bock…Ich habe noch zwei Aufführungen mit meinen Chören, muss noch was komponieren, die Noten schreiben, ich muss hier aufräumen…ich will nicht. Am liebsten würde ich mich einfach verstecken…oder gleich in Urlaub…am liebsten mit meinen besten Freunden…einfach mal zwei Wochen Nichtstun mit meinen Lieben um mich herum.

Noch eine gute Woche…dann sind endlich Sommerferien…

*seufz*

Permalink Schreibe einen Kommentar

NEIN, RICO!!!

27. Juni 2007 at 23:06:48 (Allgemein)

Diesen Satz habe ich heute Nachmittag kontinuierlich alle paar Sekunden von mir geben dürfen. Rico sieht SO aus (Vergleichsbild):

Ein ausgewachsener Labradorrüde wie er sollte von Kindesbeinen an eine gute Erziehung genießen, da er ja doch nicht zur Schoßhundgröße gehört. Meine Freundin, bei der ich heute war, ist der Meinung, ihn gut erzogen zu haben.

ICH BIN DA ANDERER ANSICHT!

Ein Hund, der (in dieser Größe!) freudig wedelnd auf dich zustürmt und dich bespringt, so dass du fast den kompletten Halt verlierst, dann einen Wisch mit der Zunge quer über Hals und Gesicht ausführt und dir anschließend fordernd mit der Pfote gegen das Bein schlägt (HEY!!!! Du streichelst mich ja IMMER noch nicht!!!) hat DEFINITIV DEFIZITE in der Erziehung!

NEIN, RICO!!

Nicht zwischen meinen Beinen rumschnuppern.

NEIN, RICO!!

Nicht halb auf mich hüpfen, wenn ich wage, mich auf die Couch zu setzen.

NEIN, RICO!!

Es wird NICHTS vom Tisch stibizt.

NEIN, RICO!!

Ich möchte deinen versabberten Gummiball nicht auf meinen sauberen Sachen haben.

NEIN, RICO!!

Es wird NICHT aus meinem Glas getrunken.

NEIN, RICO!!

An meinem weißen Top zu ziehen, um mir etwas zu zeigen, ist KEINE gute Idee.

NEIN, RICO!!

Meine Hose ist nicht essbar, deswegen muss man die Hosenbeine auch nicht von oben bis unten ablecken.

NEIN, RICO!!

Du musst nicht dein ausfallendes Winterfell MIR geben…ich trage lieber Kleidung.

NEIN, RICO!!

Ich gehe ALLEINE aufs Klo.

NEIN, RICO!!

Wenn es an der Türe klingelt, muss man nicht die Wohnung zusammenbellen.

NEIN, RICO!!

Man muss nicht aus dem Biomüll fressen.

Wenn man bedenkt, dass diese Familie aus meiner Freundin, ihrem Mann, zwei Kleinkindern (knapp 2 Jahre und 4 Monate alt) Rico UND noch einem weiteren Labrador UND einem Rhodesian Ridgeback UND einer Katze besteht… Gut, dass die anderen Familienmitglieder ETWAS ruhiger sind…zumindest die Tiere…

Und GUT, dass ich nicht im näheren Umfeld wohne…

Permalink Schreibe einen Kommentar

Nervensägen.

25. Juni 2007 at 00:06:40 (Allgemein)

Was wäre das Leben doch so schön, wenn es einem nicht laufend Geduldproben bescheren würde.
Geduldproben in Form von NERVENSÄGEN!

Dieser Blog heute ist diesen Hirnnagern gewidmet.

Im Allgemeinen:

Jemand, der einem an den Nerven sägen KANN, braucht eine Voraussetzung:
Er muss nahe genug drankommen.

Und genau da liegt das Problem.
Menschen, die uns nerven, dringen in unseren persönlichen Freiraum ein. Sei es zu laute Musik, die wir nicht mögen, eine unangenehme Stimme, eine unangenehme Verhaltensweise…es sind alles Dinge, die uns in unserer persönlichen Freiheit einschränken, deshalb empfinden wir es als nervtötend.

Wenn ich nach Hause gehen will und jemand hält mich auf und quatscht mir die Ohren blutig…dann würde ich einfach nur gerne meine Faust in des Gegenübers Visage versenken, aber ich lächele gütigst, murmele „keine Zeit“ und bin weg…

Nervensägen machen aggressiv. Weil sie einem die Kontrolle über das eigene Leben entziehen und damit in ihrer Ignoranz nicht aufhören. NEIN, ich WILL jetzt nichts hören, sehen oder sonstwas. Aber sie drängen sich einem auf und man hat kaum eine andere Chance.

Doch…eine…die verdammte, anerzogene Höflichkeit abzulegen und gnadenlos ehrlich zu sein.^^

Im Speziellen:

Ich wurde heute genervt. Genervt bis ins Mark. Und ich muss ehrlich sagen, dass es ja Unterschiede gibt zwischen den nervtötenden Menschen.

Es gibt die, die halt so sind. Sie sind einfach nicht in der Lage zu sehen, wann Schluss ist und man nicht mehr will und kann. Penetranz pur. Solchen Leuten muss man einfach immer wieder geschickt ausweichen und sie ansonsten liebevoll verbal in den Besenschrank sperren. Sie raffens nicht anders.

Es gibt die, die aufgedreht sind, nerven wie Hölle, aber dann auch mal wieder runterkommen.

Und es gibt die, denen das SPASS macht.
Und an so eine bin ich in den letzten Wochen geraten…und heute ist es ausgegipfelt. Ich bin SO wütend…ja, ich weiß: Dana, lass das nicht so nah an dich ran…was ist die denn schon…aber es macht mich WAHNSINNIG, dass es Menschen gibt, denen es Spaß macht, andere SO zu nerven, dass diese Mordgedanken entwickeln!!!

Ja, so ist das.

Tschuldigung für diesen etwas wirren Blog…
Aber Dana ist sauer.

Permalink Schreibe einen Kommentar

Ärztephobie ist eher hinderlich…

23. Juni 2007 at 00:06:44 (Allgemein)

…wenn man wirklich krank ist.

Seit ich im jugendlichen Alter war (war… ;_;…^^), habe ich Ärzten gegenüber eine gewisse Abneigung. Es hat gar keinen richtigen Grund…gut, ich musste mit sechs Jahren mal zum Frauenarzt, der eher ein Metzger war, weswegen ich danach über zehn Jahre nicht mehr in die Nähe eines Ortes gegangen bin, wo solch ein Stuhl steht…

Aber sonst habe ich eigentlich keine Erfahrungen gemacht, dass sich diese Antipathie erklärt. Ich gehe wirklich nur, wenn ich halb am Sterben bin und das ist so alle fünf Jahre mal. Wenns dazwischen mal hart auf hart kommt, müssen mich mein Partner oder meine Freunde (jaaaa, maaaaa…^^) hinPRÜGELN. Anders gehts bei mir nicht.

Aus irgendeinem Grund bin ich wohl eine gute Diagnostikerin. Dr. House würde sich freuen. Leider stimmt meine Therapie „Ach,-ist-ja-nur…da-nehm-ich-mal-das….und-Arzt…ach-Quatsch…kriege-ich-alleine-hin…“ meist nicht so wirklich. Doch ich brauche lieber drei Tage länger mit einer Bronchitis, als zum Arzt zu gehen, mir sagen zu lassen, was ich eh denke und mir ein Antibiotikum verschreiben zu lassen, das ich nicht nehmen will.

Diesmal hat sich allerdings meine sonstige Strategie als falsch erwiesen. Seit Wochen habe ich leichte Schmerzen verdrängt, weil ich dachte: ach, geht schon wieder wech. Dann kam eine Schwellung, die man bei Drücken am Körper auch spüren konnte und meine Angst machte dicht…dann wurde es immer schlimmer und schlimmer…größer und größer…ich diagnostizierte richtig, besorgte mir die passenden Medikamente…doch es ging nicht weg.

Heute habe ich vor Schmerzen fast gebrochen und das war dann doch iiirgendwie ein Grund, meine Ärztin aufzusuchen. Die sagte, ich hätte richtig diagnostiziert…das sagte sie mir, kurz bevor sie mir dann den Kopf abriss, weil ich nicht viel früher gekommen war.

Als Strafe dann zückte sie eine sterile Klinge und schnitt das Ding OHNE BETÄUBUNG auf…Ich meine…ich bin ja schon eine, die einigermaßen hart im Nehmen ist (sonst hätte ich auch nicht so lange mit dem Arztbesuch gewartet…es tat ja schon Tage höllisch weh…), aber das war dann doch bisi viel… O.o Ich quiekte in ein grünes Papiertuch, während sie mich metzgerte.

Jetzt bin ich aufgrund der Schmerzmittel etwas betüdelt, aber erleichtert, dass nun alles geklärt und bald vorbei ist…

Ein Freund sagte mir heute, nachdem ich ihm das erzählt hatte:
„Nuja…deiner Ärztephobie wird das nicht wirklich geholfen haben…?“

Wo er Recht hat…

Gute Nacht…

Permalink Schreibe einen Kommentar

Hitze

21. Juni 2007 at 00:06:27 (Allgemein)

Hitze.

Schwüler Dunst und grelle Strahlen,
Dampf und Glitzern auf Asphalt.
Menschen leiden Höllenqualen,
machen erst zu Hause Halt.

Ja, die Sonn‘ kennt kein Erbarmen,
unermüdlich scheinet sie
auf die Köpfe von uns Armen
und man denkt: DIE SCHWINDET NIE!!

Und die Körper produzieren
Schweiß, zu viel am laufend‘ Band…
Will man in der Hitz‘ flanieren,
klebt’s vom Fuß, bis Kopf, bis Hand!

Doch tut Schweiß ja nicht nur kleben,
nein er RIECHT auch richtig schlecht!
„Hey, SIE da, ich will noch leben!
Gehn Sie weiter, ist es Recht?“

Schicke ein Gebet nach oben,
hoch hinauf zum Lieben Gott:
„Für die Sonn‘ muss ich dich loben,
ABER HITZE, DAS IST SCHROTT!!!!“

Jaha.

Schwitzend…gute Nacht.

Oh mein Gott…
Werde ich die Einzige sein, die denkt, dass das Gedicht die Form eines WASSERKRUGS hat????

Permalink Schreibe einen Kommentar

Next page »