Schenk mir bloß nix!!

30. August 2008 at 01:08:02 (Allgemein)

Kennt ihr das?
Freunde, Eltern oder andere Menschen, die angesichts ihres nahenden Geburtstages sagen:

„Nääääh! Schenk mir bloß nix! Ich will nix, hab alles, brauch nix, ist eh nur Verschwendung.“

Jaha. Aber wehe, du hältst dich dran und es gibt wirklich für die Omma nix zu Weihnachten, während alle anderen reich beschenkt werden. Dicke Flunsch.
„Oma? Was guckste denn so?“
„Ach nix…“

Ach nix. Die absolute Standardphrase, die im Kopf alle 4958397 Alarmklingeln schrillen lässt. Auf einmal.
„Ach nix“ heißt genau so viel wie „mitten ins Herz hast du mich getroffen…ich will auch, dass du das weißt und fürchterlich leidest, dass dein schlechtes Gewissen dir seine faulenden Krallen ins Hirn schlägt, habe es aber, aufgrund deines Intellekts nicht nötig, es auszusprechen.“

Ich bin zB jemand, die immer einen Wunsch parat hat. Irgendwas Kleines gibt es immer, das ich gerne hätte, wie ein Buch, eine DVD, mein Parfum, einen Apfelentkerner oder sonstige Sachen. Größere Dinge spare ich mir immer selbst zusammen. Meine Freunde sagen schon immer: „Hach, es ist immer so leicht, dir was zu schenken! Erstens weißt du auf Anfrage immer was und zweitens babbelst du immer all deine Wünsche gleich aus dir raus, so dass man, wenn man aufpasst, sowieso was für dich hat.“ 😀

Nicht so meine Eltern. Meine Eltern gehören zu der „Achgottachgottkindwirbrauchendochnix“-Generation inzwischen…allerdings HARDCORE!! Hardcore insofern, als dass wir Kinder (meine Geschwister und ich) absolut bei Strafe VERBOTEN bekommen, etwas zu schenken. Das geht soweit, dass, wenn wir doch mal was aufgeschnappt haben, was wir dann einfach an Weihnachten oder zum Geburtstag mitbringen, das eher mit hochgezogenen Augenbrauen begutachtet wird.

Habt ihr eine Ahnung, wie demotivierend das ist??

Ich schenke prinzipiell nicht, weil ich Anerkennung will, weil ich hoffe, dann noch mehr zurück zu bekommen oder aus sonstigen nicht-edlen Gründen. Ich schenke, weil ich mich richtiggehend an der Freude meiner Freunde/Familie ERGÖTZE. Ich liebe es, wenn die Augen strahlen, wenn ich im Jahr aufmerksam war und wirklich eine Freude machen konnte, wenn jemand aufjauchzt und sagt: „Genau das habe ich mir gewünscht!!“ Und wenn dann eine Mutter da sitzt, das Gesicht verzieht…dann ist das für mich wie ein Schlag ins Genick.

Und das Allerschlimmste: meine Mutter gehört zu der Spezies der Hardcore-Nichtgeschenkthabenwollern IN VERBINDUNG mit Flunsch-Nix-Sagern! Sie hasst Muttertag, aber wehe, man ruft an dem Tag nicht an! Aufmerksamkeit will sie dann doch.

Ich habe mir angewöhnt, ihr immer mal durch das Jahr hinweg kleine Aufmerksamkeiten mitzubringen, wie ihre Lieblingspralinen, ein Buch, von dem sie geredet hat, einen Strauß Blumen, wenn mal keine im Haus sind…und das mag sie sehr. Und dadurch habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ich bekomme keine Flunsch an wirklichen Fest-und-Jubeltagen und sehe die Freude auf ihrem Gesicht, die dann, wenn es kein wirklicher Fest-und-Jubeltag ist, auch wirklich erscheint.

Nunja, morgen ist nun der Geburtstag meiner beiden Eltern. Ja, sie sind gleich alt. Mein Dad ist ungefähr acht Stunden älter als meine Mutter, was ja total witzig ist. Aber schenken: naaaiiiin, bloß nicht!
Ich habe daraufhin mit meinen Geschwistern gesprochen. Mein Bruder ist zufällig mit seiner Freundin aus Berlin für ein paar Tage hier, meine Schwester wohnt eh hier, also ist die ganze Familie beisammen. Wir haben uns also überlegt, da die beiden ja nichts wollen, morgens schön den Tisch zu decken, ich wollte einen Kuchen backen (habe ich auch)…und dann wollten wir einfach ein schönes Familienfrühstück machen. Bisi den Tisch dekorieren…hachja.

Vorhin bekam ich dann eine sms von meiner Schwester:

„Vergiss es! Alles abgeblasen! Mama hat eben gerade gesagt, dass sie BLOSS keinen festlich geschmückten Tisch will! Und bloß keine Bemühungen! Sie will es nicht! Gar nicht!“

Es ist echt immer das Gleiche. Man sollte es ja inzwischen wissen. Aber nein, die Eltern schaffen es immer wieder, einen zu demotivieren…und ich WETTE, wenn ich morgen gegen halb neun mit dem Kuchen erscheine, wird er gerne genommen…

…und innerlich wird ein Häkchen gesetzt…

18 Kommentare

  1. Martin said,

    Das habe ich öfters von meiner Mutter gehört, denn sie war besonders von Weihnachten genervt, ist das doch kaum noch mehr als ein Austausch bunt verpackter Waren, der von viel zu hohen Erwartungen geprägt ist, wobei die Besinnlichkeit und Liebe meist deutlich zu kurz kommt.
    Ich selber gehöre auch zu den Menschen, die sagen: „Ich weiss nix!“, allerdings wird von mir auch verlangt, dass ich gleich zwei Geschenke weiss, liegen doch Geburtstag und Weihnachten dicht beieinander, ein echtes Dilemma, denn ich bin ein Mensch, der sich seine Wünsche für gewöhnlich nicht merkt (und wenn ich dann mal was weiss, dann liegt das meist weit ausserhalb aller Geschenkgrenzen *schnief*)
    Undankbar, das alles 😉
    Aber ein freundliches Lächeln und eine Umarmung bzw. die Freundschaft eines Menschen sind mir mehr wert als Geschenke.

  2. Wolfgang said,

    Menschen, die partout nichts geschenkt haben wollen, scheinen nicht zu wissen, wieviel Freude sie anderen dadurch nehmen. Das läßt den Rückschluß zu, daß sie selber wohl keine echte Freude beim Schenken haben, sondern das eher als lästige Pflicht empfinden. Damit wäre erklärbar, weshalb sie andere widerum dieser lästigen Pflicht entbinden wollen.

    Eine weitere Erklärung konnte die mit der Annahme eines Geschenkes verbundene Verpflichtung sein, die aus o.g. Gründen abgelehnt wird.

    Eine Möglichkeit ist es, diesen Menschen etwas zu schenken, daß sie auch selber gerne geben würden und wollen – Aufmerksamkeit!

    Aber das weißt du ja längst!!! LG, Wolfgang

  3. Roberto J. De Lapuente said,

    Wenn an dieser Stelle schon analysiert wird, so will auch ich mich verewigen. Wenn also Agens des Nichts-geschenkt-haben-wollens in der Kosten-Nutzen-Analyse, d.h. in dem Abwägen und Berechnen liegt, sich selbst eines Tages als Schenkender wiederfinden zu müssen, warum wagen wir die Analyse der Motivation nicht andersherum? Anders gesagt: Warum wollen wir in der Freude des Schenkers – die Person, die hier von diesbezüglicher Freude sprach einmal ausgeklammert, es geht nicht um das Persönliche – nicht einfach bösartig unterstellen, sich selbst aus dieser Kosten-Nutzen-Betrachtung heraus zu nähren? Nochmal anders gesagt: Ist es nicht möglich, dass die Freude des Schenkenden so zu deuten ist, dass sich darin bereits – sicher latent, sicher nicht bewußt – die Freude des Vorwissens abzeichnet, selbst eines Tages diese gute Tat mit einer ebensolchen vergolten zu bekommen?

    Wahrscheinlich ist diese Deutung genauso falsch, wie die knappe Behauptung oberhalb dieser Zeilen; wahrscheinlich ebenso genauso richtig – kurzum: wahrscheinlich nur subjektiv anwendbar. Was aber hier nicht zu kurz kommt ist die sozio-ökonomische Komponente, die aus Schenkenden und Beschenkten Individuen heranbildet, die sich einer Schenktat nur Kosten und Nutzen abwägend annähert – die Konstante der industriellen Marktgesellschaft! Ohne derjenigen Konditionierung des Individuums innerhalb einer Gesellschaft, die jede Entscheidung von Nutzen und Kosten bestimmen läßt (Kunst, Theologie und Philosophie sind demnach nutzlos, werden daher aus den Universitäten mehr und mehr verdrängt), ist diese Erscheinungsform der Gesellschaft nicht mehr denkbar.

    Und um das hier zu einem Ende zu führen: Wenn schon analysiert wird, warum Menschen keinerlei Geschenke haben wollen, dann böten sich Sichtweisen an, die hier noch keinen Raum geboten bekamen: Konsumverweigerung, frugaler Lebensstil, stoische Genügsamkeit oder die banale Erkenntnis, einen derart bescheidenen Lebensstil zu pflegen, der ebenso bescheidene Wünsche hervorbringt – frei nach Thoreau eben: Reichtum liegt nicht darin, sich möglichst viel leisten zu können, sondern in dem Wissen, selbst so wenig Bedürfnisse zu haben als möglich.

  4. Martin said,

    Das würde ich so nicht sagen, ich bin jemand, der sich sehr darüber freut, wenn er anderen eine Freude machen kann.
    Ich mache gerne ein Geschenk, wenn ich eine Idee oder auch ganz einfach nur Lust dazu habe, natürlich schenke ich auch zu Geburtstag und zu Weihnachten, klar, so sind nunmal die hiesigen Konventionen, aber es sind kleine Aufmerksamkeiten zwischendurch, die mir Freude am Schenken machen.
    Ich finde es auch gut, wenn sich wildfremde Menschen einfach mal freuen können, wenn man ihnen ganz selbstverständlich eine Tür aufhält oder Hilfe beim Tragen von Taschen anbietet oder auch einfach freundlich lächelnd „Gesundheit!“ wünscht, wenn sie gerade im Kaufhaus geniest haben. Man mag es kaum glauben, aber die meisten Leute freuen sich allein schon über die Aufmerksamkeit.
    Und in die andere Richtung geht es mir genauso, ich freue mich genauso über eine Kleinigkeit, die ich mal so zwischendurch geschenkt bekomme, zum Beispiel das Tshirt, das mein Vater letzten Sonntag auf einem Flohmarkt entdeckte und mir mitgebracht hat, einfach super, auch über ein Ü-Ei freue ich mich, oder auf die Aufmerksamkeit anderer, ein freundliches Gesicht oder Hilfsbereitschaft.
    Das ist doch viel schöner, als das ganze Jahr nix zu machen und dann zu Geburtstag und Weihnachten was Großes zu schenken.

  5. epikur said,

    zunächst einmal kann ich die problematik des „schenkens“ gut nachvollziehen. aus meiner völlig subjektiven sicht gestaltet sich das jedesmal so:

    bei geburtstagen oder an weihnachten werde ich gezwungen jemanden etwas zu schenken. denn es ist „ritualisiert“ – es ist tradition. es wird von mir erwartet und wenn ich dieser erwartung nicht entspreche, ist die enttäuschung groß. zudem wird erwartet, dass ich der person etwas sehr tolles/individuelles- auf sie zugeschnittenes schenke.

    ich fühle mich fast immer gezwungen, getrieben, erdrückt dabei. wenn ich jemanden eine freude machen möchte, warum muss es dann an den vorgeschriebenen tagen sein? an valentinstag, weihnachten oder geburtstag?

    ich würde am liebsten mit allen freunden, bekannten, verwandten ausmachen uns alle gegenseitig NIE etwas an diesen tagen zu schenken, außer unserer anwesenheit, liebe u zuneigung. denn diese ist mir wichtig u sollte auch allen anderen am wichtigsten sein. wer mir trotzdem etwas materielles schenken möchte, soll dies an einem anderen tag machen. denn dann ist es auch sehr viel ehrlicher u glaubwürdiger 😉

  6. Dana said,

    Ui, hier wird richtig diskutiert.

    @Rob und Martin:

    Ich denke schon, dass es oft so ist – und da bin ich ehrlich – dass ich mich auch innerlich schon freue auf das, was ich vielleicht bekomme. Ich bekomme gerne Geschenke. Aber ich muss sagen, dass es oft so ist, dass ich einfach gerne GEBE. Ich erfreue mich an strahlenden Augen, weil das, was ich mit vielen Gedanken ausgesucht oder selbst gemacht habe, wirklich gefällt. Gedankenloses Schenken, nur um des Schenkens Willen, ist etwas sehr Schlimmes.

    Ich bekam mal einen kleinen Elch geschenkt…winzig…derjenige, der ihn mir schenkte, sagte oft vorher: „Aber es ist nur etwas GANZ Kleines…“ …er hatte nicht die Möglichkeit, mit Größeres zu schenken (was ich auch nicht angenommen hätte)…und dieser kleine Kerl sitzt hier und sieht mir zu, wie ich das hier tippe…ein wirklich schönes Geschenk, da ich Elche sammle. Also mit HIRN geschenkt. Und da strahle ich und finde, dass es doch auch für den Schenkenden einfach schön sein muss, wenn er sieht, dass er trifft.

    @epikur:

    Geschenkezwang ist wirklich furchtbar. Wenn ich dir, dann musst du mir…
    Ich schenke gerne überraschend. Zwischendurch. Einfach so. Dadurch zeige ich den Menschen, die mir wichtig sind, WIE wichtig sie mir sind. Viele Freunde von mir haben sogar genau die Abmachung, dass wir nie schenken MÜSSEN, aber schenken KÖNNEN. zB mein Freund Jannis hat keine besonderen Wünsche, so dass wir das Geld quasi „gespart“ haben. Jetzt hat er eine schwierige Zahnbehandlung vor sich und wir geben Geld dazu. Darüber hat er sich unglaublich gefreut, weil er es nicht so dicke hat und die Behandlung fast komplett alleine zahlen muss.

    Insgesamt:

    Mit Hirn und Herz…das finde ich wichtig. Und ich finde, dann kann man auch Dinge einfach annehmen. Große Texte der Widerworte, wenn man einfach jemanden glücklich machen will, finde ich albern. Klar – man könnte auch sagen: „Aber wenn der Beschenkte einfach nicht beschenkt werden möchte? Wie egoistisch kann man sein, dass man das nicht berücksichtigt?“…aber genauso kann man auch anders herum argumentieren. Wie abwertend ist es, den Schenkenden zurück zu weisen, nur weil man selbst mal wieder schlecht drauf ist?

    Ich bekam an meinem letzten Geburtstag den Spruch gedrückt: „Ich gratuliere dir, weil ich weiß, dass dir Geburtstag wichtig ist.“ – ehrlich…dann kann mans auch stecken lassen.

  7. Roberto J. De Lapuente said,

    Freilich mag es nun in Deinen Augen, liebe Dana, derart anmuten. Du magst glauben, dass ein solcher Geburtstagsglückwunsch verächtlich gemeint ist. Aber das wäre doch einseitig. Immerhin kann man die gleiche Geschichte andersherum lesen. Man könnte sagen: Schau her, da war jemand, dem der ganze Zirkus um den Geburtstag herum einerlei ist, der wenig davon hält, dem vielleicht sogar sein eigener Geburtstag wenig oder noch weniger bedeutet – aber dennoch, trotz allem Widerwillen, schwingt er sich auf, gratuliert, gedenkt Deiner. Seine Aversion hat er überbrückt, hat sie überwunden, nur um Dir eine Freude zu machen – naja, er hat es versucht. Dass am Ende keine Freude stand, ist vielleicht auch aus dieser Einsichtigkeit resultierend.

    Andererseits, Du scheinst ja auch nettere Bekannte zu haben, die Dir kleine Elche schenken. Man halte sich daher an die Netten…

  8. Dana said,

    Der Witz: du kennst denjenigen, der mir den Elch geschenkt hat, ziemlich gut.

    Daher verwundert mich der Rat jetzt etwas, hätte ich doch jetzt eher gedacht, du sagst: halte dich von ihm so fern, wie er von dir.

  9. Roberto J. De Lapuente said,

    Nein, solche Ratschläge erteile ich nicht. Zumal ich Dir ja nichts anzuraten habe. Sonderbare Bekannte hast Du da: erst gibt es Geschenke, dann Fernhaltungen. Andere gratulieren madig und sind vielleicht noch da…

    Aber bei einem bin ich mir sicher. Derjenige, der fernbleibt, obwohl er Elche verschenkt hat, liest sicherlich, was Dana täglich erlebt. Wie auch jener, der aus Deiner Sicht madig gratuliert hat…

  10. Dana said,

    Lesen und sprechen/schreiben sind zwei paar Schuhe.

  11. Roberto J. De Lapuente said,

    Zurück zum Thema: Mir ging es nicht darum – und ich denke, dies habe ich auch deutlich gemacht -, einem Schenkenden den Kosten-Nutzen-Faktor nachsagen zu wollen. Mein vorheriger Vorredner aber, hat genau dies, wenn auch verklausuliert, getan. Jemand, der nicht beschenkt werden wolle, so las man da, wolle dies aus eben dem Grunde nicht, weil er dann selbst zum schenken verurteilt wird. Das kann sicher in Einzelfällen stimmen, ist aber sicherlich keine allgemeingültige Formel – es wird der Vielheit einzelner Sichtweisen nicht gerecht. Somit wollte ich den Spieß eben umdrehen, dem Schenkenden frecherweise unterstellen, dass er eben der gleichen Maxime unterworfen werden kann. Wiederum, so schrieb ich auch, darf das keine allgemeingültige Formel sein, denn dies mag nur in Einzelfällen stimmen. Der schenkenden Person Deines Beitrages, will und kann ich das sicherlich nicht unterstellen.

    Lesen und schreiben also… die Mitlesenden werden früher oder später sich zu Worte melden – davon darf man ausgehen. Andererseits: Vielleicht sind der Mitlesenden Kommentare nicht erwünscht bzw. sie denken sich das… wer weiß?

  12. Martin said,

    Holla, hier gehts ja langsam richtig rund.
    Ich glaube, Dana, Du brauchst jetzt auch noch ein eigenes Forum 😉
    Mal ernsthaft, ich schenke auch gern, ich freue mich auch, beschenkt zu werden, aber man sollte sich über die Gelegenheiten klar werden:
    Valentinstag: Öhm, ja, da gratulier ich doch mal ganz herzlich und koch was Leckeres.
    Ostern: Bisl Schokolade oder auch ne kleine Aufmerksamkeit für die Kinder.
    Hochzeitstag: Ein Blumenstrauß und ich koch was Leckeres.
    Muttertag: Hm? Ach ja, gibts ja auch. Ich koch also was Leckeres.
    Geburtstag: Geschenk und essen gehen (oder ich koch was Leckeres)
    Weihnachten: Geschenke für ALLE (und ich koch was Leckeres)

    So kann man sich übrigens durch das Jahr kochen 😉

  13. Dana said,

    @Rob: wie können Mitlesende rausfinden, ob Kommentare erwünscht sind, wenn sie, entgegen ihrer Aussage, wochenlang verschollen sind?

    @Martin: siehste…so Valentinstag und sowas…das finde ich nun wieder total albern…ich mache mich da nicht zum Untertan, vergesse auch regelmäßig den Hochzeitstag. Mir geht es beim Schenken auch mehr um das Schenken an sich. Ich bräuchte dafür keine zeitlichen Vorgaben…

  14. Roberto J. De Lapuente said,

    Mitlesende Dritte waren vielleicht nicht verschollen, sondern hielten an ihrer Scholle fest. Womöglich konnte man diese Scholle sogar besuchen und nachsehen, ob der verschollene Nichtverschollene noch an seiner Scholle klebt.

  15. Dana said,

    Die Autorin hat sehr oft eine grüne Scholle, während der Verschollene in seiner Verschollenheit rot schollt.

  16. Martin said,

    Ähm, Danalein, ich verabscheue den Valentinstag. Dass ich was Leckeres koche liegt daran, dass ich eigentlich immer koche (und dieses ist per definitionem gut, jawollja!)
    Eigentlich wollte ich genau dasselbe sagen wie Du, dass ich nämlich was gegen diese festgelegten Daten habe.

  17. Roberto J. De Lapuente said,

    Die angesprochene Scholle existiert nicht mehr, so habe ich vernommen. Sie wurde dem Verschollenen entrissen.

  18. Roberto J. De Lapuente said,

    Anmerkung: Vielleicht sollte die Autorin die entwendete Scholle besuchen, dort eine Botschaft vergraben, damit der Verschollene erfährt, dass er verschollen ist.

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