War ja klar, ne…

27. Dezember 2007 at 04:12:26 (Allgemein)

Was passiert, wenn man an Weihnachten mit sehr vielen Menschen in Berührung kommt, die krank sind? Die richtig schniefen, von Halsschmerzen sprechen, dich aber trotzdem (weil’s ja Weihnachten ist) abknuddeln und dir richtig schön nahe kommen, während sie sprechen und husten und man selbst durch den Stress ziemlich mitgenommen ist?

Riiiichtiiiiiich.

Ich hatte mich GERADE wieder etwas berappelt. Die blöde Bindehautentzündung ging endlich zurück – meine Augen brennen zwar noch, aber ich seh nicht mehr aus wie Dracula kurz vor/nach dem Biss – und dann schneuzt sich wirklich alles um mich herum, oder spricht mich mit belegter, tiefer Stimme an, dass es einem ja wiiirklich schlecht geht…joa, klasse. Die Hälfte meines Chores sang an Heiligabend auf halber Kraft nur…ich selbst rödelte so vor mich hin und fühlte mich schon etwas schlecht…
„Nein, das ist die Panik davor, dass du krank wirst…“ sagte ich mir immer wieder und beschloss durchzuhalten. Leider sah der Dana-Körper das anders. Am nächsten Tag war’s aus und vorbei. Danieder mit Kopf-Hals-Gliederschmerzen und Fieber. Juhu.

Meine beste Freundin bekam am 25.12. morgens um fünf ihr erstes Baby. Nuria. Ich darf nicht hin, weil ich krank bin. Schlimm!! Der Patenonkel meines Partners liegt im Sterben, ich darf nicht hin. Noch schlimmer!! Die Feier bei meinen Schwiegereltern heute darf mein Partner alleine mit seiner Anwesenheit beglücken…gut, das finde ich jetzt nicht SO schlimm…

Naja, ich erhole mich schon wieder.

Der Heilige Abend war zwar stressig, aber auch schön. Wir feierten bei meinen Eltern…und das war entspannend, wo es doch vorher und hinterher so hektisch war….die Auftritte…wie gerne hätte ich sie einfach mal WEG. NICHTS machen, einfach nur feiern, fröhlich sein und gar nichts sonst tun. Aber es ist mein Job. So ein Mist. Dafür, dass es andere Leute feierlich haben, muss ich meine Feierlichkeit und meine Muße hergeben. Und das diesmal sogar halbkrank. Naja, zum Trost griff ich einmal mehr in die Plätzchendose meiner Mum…

Und jetzt…jetzt mach ich erstmal NICHTS.
Gut, viele Tage sind schon wieder mit Freundetreffen besetzt, die wollen mich auch mal wieder zu Gesicht kriegen, aber sonst…Füße hoch…und GENIESSEN….

…ja, wenn ich wieder gesund bin, geht das Genießen bestimmt NOCH besser… -.-

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Manchmal…

24. Dezember 2007 at 02:12:43 (Allgemein)

Manchmal…da denke ich echt, mich hat das Schicksal auf die falsche Seite der Zoogatter geschmissen…aus Verstehen sozusagen…

Ich beginne on zu gehen, hole mir meine Foren…und suche natürlich passende Musik. The Colours of Christmas…lauter nicht so bekannte, amerikanische Weihnachtslieder von Schwarzen gesungen. Total klasse. Ich lade meine Playlist, drücke auf Play…dann fange ich an durch die Foren zu gucken, zu beantworten, zu lesen…und ein paar Stunden später fahre ich dann alles runter, klicke die Fenster zu…und sehe zu guter Letzt noch Winamp laufen…laufen.

Hm…so ganz ohne Ton? Seit wann läuft das…oh, bestimmt seit vier Stunden… auf Random und Repeat gestellt, dass es auch nicht ausgeht…ja, klingt toll…so ganz ohne angeschaltete Boxen…

Das sind wirklich die Momente, wo ich an mir zweifle…ich mache Musik an und wundere mich dann nicht, dass ich nichts höre…es ist zum Weinen.

Liegt wahrscheinlich daran, dass ich einfach total überlastet bin und wirklich endlich RUHE brauche. Ich will einfach NICHTS TUN. Mein Kopf will das auch.

Zum Weinen ist auch, dass ich heute, am Weihnachtstag wieder bis an meine Belastungsgrenze gehen muss. Damit andere schöne, besinnliche und romantische Weihnachten haben, muss ich mir einen abstrampeln…irgendwann, irgendwann mache ich an Weihnachten mal blau. Und dann ist es mir wurscht, wie die Konzerte, Christmetten etcpp auschauen. Dann leg ich meine Füße hoch, schlürfe Kinderpunsch und alles kann mich mal.

Ich bin das so müde…einfach mal gar nichts machen…das wärs…*träum*

Naja, aber nachher muss ich durch…und noch eine „Kinderkrippenfeier“…man sieht die Leute dazu das ganze Jahr in der Kirche nicht…und dann kommen sie, haben ihrem dreijährigen Töchterchen die neusten Lackschühchen angezogen und das Kind rennt in der Kirche vor und zurück…klackklackklack…holen es die Eltern mal zurück? NEIN, sie schauen lächelnd zu, wie das Kind die ganze Kirche mit dem Geklacker meschugge macht. In diesen Momenten träumt man sich einen Fallstrick, ein Netz und einen Haken an der Decke herbei…wie, es ist Weihnachten?

Naguuuuut….

…dann halt noch ein paar Tannenzweige ins Netz einweben.

Insgesamt freue ich mich auf die kurze Zeit, die ich bei meinen Eltern sein kann. Da gibts was zu Essen, ich muss nicht kochen, wir sitzen zusammen, ich spiele aus Spaß ein paar Weihnachtslieder am Klavier, wir spielen Gesellschaftsspiele…die Familie ist einfach beisammen. Da kann ich mal kurz abschalten. Ansonsten ist Weihnachten einfach nur ne Katastrophe…

Aber ich träume weiter…von einem Weihnachten für Dana…einem Weihnachten, an dem sie NICHTS machen muss, außer sitzen und genießen. DAS wäre mal was…

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FERIEN!!!!!!!!!

22. Dezember 2007 at 01:12:50 (Allgemein)

FERIEN!!!!!!!!!

Frei.

Aus, vorbei, süßes Nichtstun!!!!

Naja, ganz so nicht, aber wenigstens die Schüler hab ich vom Hals!
Ich könnte SO tanzen und singen…endlich mal drei Wochen kein IndieTastengeprügelunddieLehreringenerve… Meine Ohren sagen schon seit Stunden:

THANK YOU!!

Jetzt folgen nur noch Weihnachtsauftritte mit den Chören, das UdM-Interview, das ich ins Reine schreiben muss, die UFL, die es zu lesen gilt…und dann BEINE HOCH…hachja, darauf freue ich mich schon. Leider ist Weihnachten für Musiker wirklich die Hölle. Wenn man uns zerreißen könnte, man würde es tun.
„Dana, kannste hier noch…“
„Ähm, da hab ich schon drei Termine…“
„Ach komm!! Bitte…“
Sagste NEIN, bist du der Arsch. Sagste JA, bist du AM Arsch.

Wie mans macht, ist es also verkehrt.
Vor ein paar Jahren habe ich die Neinsagerkur gemacht.
Ich war am Heiligen Abend abends in der Messe zusammengebrochen, weil ich an dem Tag VIER Auftritte hintereinander an verschiedenen Orten hatte. Beim letzten dann wurde mir schwindelig und ich fiel vor versammelter Chormannschaft auf der Empore um. Und das war dann der Moment, wo ich einfach lernte NEIN zu sagen. Jetzt hab ich Weihnachten nicht mehr ganz so überst viel, nur noch normal viel, wie halt eine Musikerin zu tun hat.

Aber die Kinder sind in ihren wohlverdienten FERIEN und ich auch!! Das ist einfach SO klasse…zu wissen, dass ich jetzt bis zum 14.1.2008 kaum ein Kind zu sehen bekomme…“kaum ein Kind“ deshalb, weil ich meinen kleinen Philipp in den Ferien weiter unterrichte. Er nimmt Ende Januar an einem Klavierwettbewerb teil und hat Erfolgschancen. Also wird er auch in den Ferien durch die Mangel gedreht. Da er aber gerne kommt und sehr talentiert ist, macht das weder ihm noch mir etwas.

Vorhin habe ich die Geschenke aus meinem Klavierstudio geholt…meine Güte, die Kinder und Eltern haben sich wieder gegenseitig überboten. Ich sammle doch Elche und da die Kids das wissen, haben sie echt die wildesten Kreationen mitgebracht. Das liebe ich an meinen Kids. Sie überlegen sich, was ich wirklich mag.

Nichts ist schlimmer, als wenn ich was ohne Hirn geschenkt bekomme. Mir ist jedes noch so kleine Geschenk Recht, wenn es mit Kopf und Herz geschenkt wird. Eine meiner neureichen Familien kam und schenkte mir ne Flasche Schampus. Toll, dass ich sowas ja trinke… Völlig für die Katz, mein Partner freut sich nen Wolf und ich steh ohne was da.

Aber die meisten denken nach und schenken schöne Sachen.
Ein Junge kam heute (er ist sieben) und brachte ein etwas unförmiges Etwas mit…er hatte mit seiner Mum einen Elch GENÄHT…ein JUNGE…näht mit seiner Mutter einen Elch für die Klavierlehrerin, mei, da hab ich fast ein Tränchen vor Rührung vergossen…^^

Aber so lieb ich die Bagage hab, GESEGNET seien die paar Wochen OHNE sie!!

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Heute war ich echt sauer

20. Dezember 2007 at 02:12:29 (Allgemein)

Die Jugend von heute ist doch echt zum Abschießen. -.-

Doch kommen wir zur Vorgeschichte:
Heute war letzte Kinderchorprobe und da die Kids am Sonntag im Konzert erstens brav waren und zweitens super gesungen hatten und Weihnachten vor der Türe steht, bekamen sie eine Kleinigkeit geschenkt. Dieses Jahr sogar etwas mehr, weil ich leider eine Wette verloren hatte.

Wir hatten an einer Stelle aus „Sterben“ „Leben“ gemacht, weil das für Weihnachten doch besser passt (das Lied kann man dann sowohl zu Weihnachten als auch zu Ostern singen…) und ich Hirn hab natürlich immer blöd weiter Sterben gesungen, weil’s so drin war. Um mich etwas unter Druck zu setzen, habe ich den Kids gesagt, wenn ich mich noch einmal versänge, würde ich ihnen was Kleines mitbringen.

Jo…und dann kam der Moment, wo ich mich trotzdem versang.
Nachdem ich dann die vor Lachen und „HAAAAAAAAAADUMUSSTWASMITBRINGEN!!!!“ kreischende Meute etwas beruhigt hatte, versprach ich, vor Weihnachten noch das Versprechen einzulösen. Ich ging also am Montag in die Stadt, um für einen fünfzigköpfigen Kinderchor kleine Geschenkchen einzukaufen und noch was Minikleines als „Wetteinlösung“.

Die Innenstadt vor Weihnachten ist…kaum beschreibbar. Es tost wie in einem Bienenkorb und einem Ameisenhaufen gleichzeitig, nur sind diese kleinen Viecher wesentlich koordinierter als diese vielseits gerühmten, INTELLIGENTEN Menschen (das mit dem INTELLIGENT muss ein Gerücht sein, dass eine mindere Spezies mal in den Raum warf…). Ich hab noch keine Ameisen sich schmerzhaft anstumpen gesehen oder am Eingang zum Bau drängeln. Menschen können das klasse. Und schlecht gelaunt sind alle, meine Zeit.
*mir überleg, wann ich das letzte Mal ne Biene eine andere hab anbrüllen sehen…*

Nunja…ich hatte nun zwei Möglichkeiten. Voll ausrasten, Amok laufen und in Handschellen abgeführt werden oder einfach nett und freundlich sein und hoffen, dass die Leute es bemerken. Aus Prestigegründen (Schlagzeile: Dirigentin im Knast!!) entschied ich mich für Variante zwei und stellte mich geduldig lächelnd mit meinen Sachen (50 Stickerteile mit je drei Stickerbögen drin) an der überfüllten Kasse an. Als ich dran war und der Verkäuferin meine ganzen Stickerdinger hinlegte, schaute sie total verzweifelt drauf:
„Ach herrje…die muss ich ja EINZELN einscannen…“
„Warum DAS denn??“
„Wir bekamen gestern einen Rüffel, weil die alle verschiedene Nummern haben…ist wegen der Nachbestellung…und Sie haben ja ganz viele verschiedene Motive…“

Da tat sie mir dann schon bisi leid…ich wandelte mein unverbindliches Lächeln in ein mitfühlendes und meinte:
„Da haben Sie aber was aufgebürdet bekommen…und das, obwohl Sie hier den ganzen Tag stehen müssen…“
Die Verkäuferin lächelte mich dankbar an und begann mit der Einscannerei.
BIP … BIP … BIP … MÖÖÖP…“hm“….MÖÖÖÖÖÖÖÖP…“hm, der geht nicht…naja, erstmal die anderen“: BIP…BIP….BIP….MÖÖÖÖÖP…“moah, der geht auch nicht…“
Hinter mir wurde es langsam unruhig. Verständlich. Es waren drei Kassen und an meiner standen hinter mir noch ca. acht Leute, die ebenfalls nach Hause wollten. Aber was sollte ich machen. So drehte ich mich um, wandelte mein mitfühlendes Lächeln in ein entschuldigendes und säuselte:
„Ich danke Ihnen allen HERZLICH für die Geduld…es tut mir leid, dass ich hier Schwierigkeiten mache…“

Man glaubt es nicht, wie sich bitterböse Mienen plötzlich aufhellen…
„Ist doch kein Problem, SIE können ja nichts dafür!“
Man begann miteinander zu sprechen, über dies und das…und plötzlich war die Stimmung gut. Die Verkäuferin möpte und bipte noch eine Weile vor sich hin, dann hatte sie alle funktionierenden Aufkleber gescannt…sah sich um…und stopfte mir die restlichen sieben, die gemöpt hatten, noch mit hinein.
„Nehmen Sie die einfach mit. Sind quasi Prozente.“
Damit fuhr ich wesentlich besser, als wenn ich auf die 10 Prozent für Lehrer beharrt hätte! Sehr cool. Ich verabschiedete mich und die anderen Wartenden verabschiedeten sich ebenfalls und ich ging lächelnd meiner Wege.

Draußen wandelte ich mein entschuldigendes Lächeln in ein frierendes und stapfte weiter auf den Weihnachtsmarkt, um die „Überraschung“ für die Kids zu kaufen. Ich dachte da an kleine Schokosterne oder sowas…bei einer Süßigkeitenbude angekommen, schaute ich nach, was die so hatten.
„GEHN SE VON DEN HERZEN WECH!!!! DIE KÖNNESE NET AAFACH ABMACHE!!!“
Die Verkäuferin in dieser Bude, blaugefroren, keifte einen jungen Mann an, der gerade von einem Haken eins der Lebkuchenherzen abmachen wollte. „MAUSI“ stand drauf…buah. Sie riss es selbst vom Haken, wobei es natürlich zerriss und band es neu zusammen, knallte es ihm vor die Nase und streckte die Hand nach dem Geld aus, das der zitternde Jung ihr ohne Widerrede gab. Er nahm das ramponierte Herz und trat den Fluchtweg an.

„JA??“
Ich zuckte zusammen. Die Frau blitzte mich an.
Ich wandelte mein frierendes Lächeln in ein bestechendes und flötete:
„Ich bräuchte für meinen Kinderchor kleine Schokoladenstücke, bunt eingepackt…“
„DA.“
Sie zeigte rechts von mir auf kleine Kästchen voll mit verschiedenen Sachen.
Ich gab ihr zwei Kästchen hoch und sagte:
„Ich bräuchte 50 Stück…“
Ich war in dem Moment froh, dass sie keine geladene Schusswaffe greifbar hatte, hätte ich dann doch um mein Leben bangen müssen. Sie begann grummelnd die Stücke abzuzählen. Ich stand leicht schüchtern vor dem Tresen und wartete.
„Haben Sie eigentlich keine Heizung in der Bude?“
„Nee.“
Ein erstaunter Blick zu mir.
„Naja…weil Sie furchtbar verfroren aussehen…“
Mein Lächeln wurde schmelzend.
„Ähm..ja, nein haben wir nicht…“
„Aber ist Ihnen nicht kalt?“
„Ach… (sie lächelt!!)…man gewöhnt sich an alles…muss ja…48…49…50… So…das sind…*rechne* 27.50€…machen wir 25, ist ja für die Kinder…“

Mein schmelzendes Lächeln wandelte sich in ein dankbares, ich wechselte noch ein paar Worte mit ihr und ging dann gut gelaunt meines Weges.

Heute packte ich jedes einzelne Aufkleberdings in Geschenkpapier (die Kinder packen ja SO gerne was aus…), immer noch lächelnd…ich lächelte noch, als meine Finger vom Tesa anfingen zu kleben und begannen weh zu tun. Wusste ich doch, dass ich damit Kinderherzen erfreuen würde. Dann fuhr ich zu Chor. Dort probte ich erst, alle Augen wanderten dauernd wieder zu der Tüte, die ich dabei hatte und die meisten waren leicht unkonzentriert. Stühle zurück stellen, Chorraum aufräumen. So, nun könnt ihr euch ANSTELLEN und bekommt von mir euer Geschenk und die Überraschung.

SCHUBS, DRÄNGEL, EYYYYYYYYYYYYYYYYYYY!!!!!!!!!! *kreisch, brüll, schubs*
Mir wurden die kleinen Päckchen aus der Hand gerissen, wie selbstverständlich.

Und das war der Moment, in dem mir das Lächeln gefror…und ich einen Schrei losließ.

„ERSTENS: HÖRT SOFORT AUF, EUCH HIER HALB UMZUBRINGEN!!!!! UND ZWEITENS: WAS SAGT MAN DENN, WENN MAN WAS GESCHENKT BEKOMMT???????????????????????????????“

Danke…..
50 eingeschüchterte Augenpaare schauten verschreckt zu mir hoch.

Naja…das war ja wohl auch das Mindeste.
KINDER. pfff.

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Öhm…ja

17. Dezember 2007 at 02:12:05 (Allgemein)

Öhm…ja.

Also, den meisten sollte zumindest JETZT klar sein, in welcher Stimmung ich mich momentan befinde…

Ich bin völlig fertig…müde…abgekämpft…aber Leute, das Konzert war der KRACHER!!!! Es war wirklich gut. Ich weiß, man lobt sich nicht selbst, will ich hier auch gar nicht…aber ich bin SO erfüllt! Erfüllt von einer wundervollen Atmosphäre, von stehendem Publikum am Schluss, die laut das letzte Stück noch einmal forderten…und das inner Kirche…krass.

Das Konzert, das mir vorher einen leicht nervösen Magen beschert hatte, war genau richtig lang, auf den Punkt von mir vorbereitet worden und jeder war hochmotiviert, begeistert, begeisternd und einfach voll dabei. So gute Stimmung, solch einen Erfolg hatte ich bisher selten. Ich bin einfach so froh, dass es so gut lief, dass es die Leute mitgerissen hat…und bin glücklich, dass ich das alles als Dirigentin genießen durfte. Die strahlenden Gesichter der Chorleute…hach, schön. =)

Es stimmte wirklich alles. Keine Patzer, keine kleinen Fehler, alles lief rund…die Leute haben mich und die Mitwirkenden hinterher bestürmt! Wirklich außergewöhnlich und für mich eine tolle Bestätigung und einfach nur Freude pur.

Ich weiß, es klingt wahrscheinlich gerade alles so nach „ichbinsotoll“…aber das ist damit gar nicht gemeint…ich weiß nicht, ob ihr wisst, wie es ist, wenn man vier Monate auf etwas hinarbeitet und dann geht es so reibungslos und man selbst ist noch verantwortlich dafür! Das ist ein Gefühl, das ist unbeschreiblich…und ich finde, diese Freude muss man auch ausdrücken dürfen, ohne „Eigenlob stinkt!“ zu hören zu bekommen.

Ich geh echt wie auf Wolken…

Danach gab es tolle Sachen zu essen, der Chor hatte sich selbst übertroffen. Alles in allem also eine wirklich tolle Sache…danke an die, die mir die Daumen drückten. Es hat geholfen!

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